Präsenz. Performance. Sprache.

Als Person präsent sein. Erkennbar werden. Sich in Beziehung setzen. Anteil nehmen und sich mitteilen. Den eigenen Ausdruck finden. Ideen Gehör verschaffen. Gedanken weitertragen. Durch Sprache Austausch ermöglichen – Das sind die Themen meiner Arbeit.

In meinen Angeboten an Sie verbindet sich meine künstlerische Erfahrung als Schauspielerin, Regisseurin und Lehrbeauftragte mit wissenschaftlicher Kompetenz als Anglistin:

  • Coaching für persönliches Auftreten und Kommunikation
  • Training für Bühnenpräsenz und Schauspiel
  • Textedition und Übersetzung

Being present as a person. Becoming visible. Connecting. Engaging with others and expressing yourself. Finding your own voice. Making ideas heard. Carrying thoughts forward. Creating exchange through language — these are the themes of my work.

My practice brings together my artistic experience as an actress, director, and lecturer with my academic expertise as a scholar of English: 

  • Coaching for personal presence and communication 
  • Training in stage presence and acting 
  • Text editing and translation

Rückblicke

Vier Briefe an die Zeugen meiner Kindheit“ von Helena Ganor
Helena Ganor, Eva Spambalg-Berend © Eva Spambalg-Berend
Helena Ganor, Eva Spambalg-Berend © Eva Spambalg-Berend


Das Buch erzählt die bewegende Geschichte eines jungen Mädchens, das im heutigen Lwiw (Lemberg) durch die Gewalttaten der deutschen Wehrmacht Mutter und Schwester verliert und nur auf sich gestellt den Holocaust überlebt. Zugleich ist es ein eindrückliches Zeitzeugnis vom Leben in Ostpolen in den 1930iger Jahren. Erst sechzig Jahre nach dem Holocaust begann die 1932 geborene Helena Ganor, die als pensionierte Ärztin in Kalifornien lebt, ihre traumatischen Erlebnisse aufzuzeichnen. Sie richtet in Gedanken Briefe an ihre verstorbenen engsten Angehörigen und würdigt deren Leben, Denken und Handeln in schwerer Zeit.

Januar 26


Herrenberg: Dr. Eva Spambalg-Berend las aus „Vier Briefe an die Zeugen meiner Kindheit“ von Helena Ganor

Ich freue mich über großes Interesse und positive Reaktionen nach einer Lesung in Herrenberg und hoffe, Helena Ganors Buch Vier Briefe an die Zeugen meiner Kindheiterreicht viele neue Leser. 

Dr. Eva Spambalg-Behrend übersetzte Helena Ganors Buch ins Deutsche und las hieraus in der Mutterhauskirche. © GB-Foto: Holom
Dr. Eva Spambalg-Behrend übersetzte Helena Ganors Buch ins Deutsche und las hieraus in der Mutterhauskirche. © GB-Foto: Holom

„Wo Sprache im Grunde zu versagen droht, weil es traumatisch kaum mehr benennbar und aussprechbar ist, verwandelt Helena Ganor die Bruchstücke ihrer Kindheitserinnerungen ans unbeschwerte Leben im polnischen Grenzstädtchen Warjasch zu einem leuchtenden Lebensstrom.“

„Es ist schon erstaunlich, wie hier mit einer luziden, literarisch anspruchsvollen, mitunter poetisch subtilen, zarten und behutsamen, mitunter schwebenden Sprache, die einen im Angesicht des Grauens nur noch tiefer in den  Abgrund schauen lässt, das Unsagbare beschrieben und komponiert wird.“

(Aus einem Bericht von Rüdiger Schwarz in der Tageszeitung „Der Gäubote“ vom 16. 11. 2024)    

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