Rückblicke

Spectrum Kirche | Passau: Dr. Eva Spambalg-Berend las aus „Vier Briefe an die Zeugen meiner Kindheit“ von Helena Ganor
Helena Ganor, Eva Spambalg-Berend © Eva Spambalg-Berend
Helena Ganor, Eva Spambalg-Berend © Eva Spambalg-Berend


Das Buch erzählt die bewegende Geschichte eines jungen Mädchens, das im heutigen Lwiw (Lemberg) durch die Gewalttaten der deutschen Wehrmacht Mutter und Schwester verliert und nur auf sich gestellt den Holocaust überlebt. Zugleich ist es ein eindrückliches Zeitzeugnis vom Leben in Ostpolen in den 1930iger Jahren. Erst sechzig Jahre nach dem Holocaust begann die 1932 geborene Helena Ganor, die als pensionierte Ärztin in Kalifornien lebt, ihre traumatischen Erlebnisse aufzuzeichnen. Sie richtet in Gedanken Briefe an ihre verstorbenen engsten Angehörigen und würdigt deren Leben, Denken und Handeln in schwerer Zeit.

Januar 26


Herrenberg: Dr. Eva Spambalg-Berend las aus „Vier Briefe an die Zeugen meiner Kindheit“ von Helena Ganor

Ich freue mich über großes Interesse und positive Reaktionen nach einer Lesung in Herrenberg und hoffe, Helena Ganors Buch Vier Briefe an die Zeugen meiner Kindheiterreicht viele neue Leser. 

Dr. Eva Spambalg-Behrend übersetzte Helena Ganors Buch ins Deutsche und las hieraus in der Mutterhauskirche. GB-Foto: Holom
Dr. Eva Spambalg-Behrend übersetzte Helena Ganors Buch ins Deutsche und las hieraus in der Mutterhauskirche. GB-Foto: Holom

„Wo Sprache im Grunde zu versagen droht, weil es traumatisch kaum mehr benennbar und aussprechbar ist, verwandelt Helena Ganor die Bruchstücke ihrer Kindheitserinnerungen ans unbeschwerte Leben im polnischen Grenzstädtchen Warjasch zu einem leuchtenden Lebensstrom.“

„Es ist schon erstaunlich, wie hier mit einer luziden, literarisch anspruchsvollen, mitunter poetisch subtilen, zarten und behutsamen, mitunter schwebenden Sprache, die einen im Angesicht des Grauens nur noch tiefer in den  Abgrund schauen lässt, das Unsagbare beschrieben und komponiert wird.“

(Aus einem Bericht von Rüdiger Schwarz in der Tageszeitung „Der Gäubote“ vom 16. 11. 2024)    


Literaturhaus Henndorf: Eva Spambalg-Berend las aus „Vier Briefe an die Zeugen meiner Kindheit“

Vier Briefe erzählen von der Liebe, sie erzählen vom Grauen und von der Widerstandskraft in schweren Zeiten. Sie schildern die Geschichte eines elfjährigen Mädchens, dessen Mutter und Schwester von den Nationalsozialisten ermordet werden. Vom Vater getrennt überlebt sie auf sich allein gestellt in den Straßen von Lwów. Jahrzehnte später als erwachsene Frau in den USA schreibt sie auf, was sie erlebt hat.

Eva Spambalg-Berend hat Helena Ganors bewegende Geschichte ins Deutsche übersetzt und herausgegeben. Sie lebt in Salzburg und arbeitet als Literaturwissenschaftlerin, Regisseurin und Dozentin.

November 23


Lesung mit Julia Gschnitzer in der Salzburger Synagoge
Kammerschauspielerin Julia Gschnitzer las aus dem von Eva Spambalg-Berend herausgegebenen Buch: „Vier Briefe an die Zeugen meiner Kindheit“ von Helena Ganor (Oktober 22)

Buchpräsentation „Vier Brief an die Zeugen meiner Kindheit“
Foto: © Barbara Nidetzky

am 13.1.2022 fand im Jüdischen Museum Wien die Buchpräsentation von „Vier Briefe an die Zeugen meiner Kindheit“ statt. Hier ein Rückblick.